Stadt Pforzheim, 23.Feb.1945, Öl, 1954

Bernhard Karl Becker

  • * 09. Februar 1899
  • † 29. März 1991
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Bernhard Karl Becker

Kuttererweg – Auf den Spuren des Kunstmalers August Kutterer

08/06/2021

Kuttererweg - Ein Spaziergang rund um Daxlanden

Der Kuttererweg führt Sie zu den Schaffensplätzen von August Kutterer. Er bietet Ihnen Einblicke in seine Lebenswelt und Heimat. Sie bewegen sich in einer Landschaft, die geprägt ist von Wasser und der Vegetation der Rheinauen.
In dem heute noch dörflich wirkenden westlichsten Stadtteil von Karlsruhe, in Daxlanden in der Vorderstr. 14, stehen das Wohnhaus und Atelier von August Kutterer. Dort lebte, arbeitete und malte er. Hier beginnt der Spaziergang.

Die Lichtverhältnisse, Farben und Stimmungen der Auenlandschaft inspirierten Kutterer sein Leben lang. Häufig malte er am Altrhein, den Saumseen und in und um Daxlanden. Folgen Sie ihm auf diesen Wegen und entdecken Sie seine Motive. An den Saumseen, heute Naturschutzgebiet, laden Bänke zum Verweilen ein. Man spürt noch etwas von der Atmosphäre und Ruhe, die Kutterer dort erlebt hat. Über die Federbachbrücke und durch das malerische Altdaxlanden führt der Weg Sie wieder zum Ausgangspunkt in die Vorderstraße zurück. Auch Einkehrmöglichkeiten laden entlang des Weges ein: eine Pizzeria, ein griechisches Restaurant und die Künstlerkneipe, in der sich Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Künstler und Kunstprofessoren der Karlsruhe Akademie getroffen haben.

 

Diese Landschaft war für Kutterer eine Einladung zum Malen vor der Natur.
Wie sehr sie zu ihm passte, erzählt seine Tochter Gisela Rastetter in ihren Erinnerungen:

„Mein Vater war ein ausgeglichener, beschaulicher Mensch. Er strahlte Ruhe aus und man spürte an ihm einen inneren Reichtum, den er wohl aus seiner starken Naturverbundenheit schöpfte. Die Natur war das Verlässliche in seinem Leben und ihre Schönheit gab ihm Vertrauen in allen Lagen. So ließen ihn auch bitterste Erlebnisse, Krieg und Gefangenschaft den Glauben an das Gute nicht verlieren. Er konnte während des Krieges und danach in seiner harmonischen Weise weiter malen.

Warum mein Vater malte?

Einfach weil er musste. Ich glaube, die Schönheit der Natur hat ihn so beeindruckt, dass er sie festhalten musste. Man kann sagen, alles, was er sah, wurde in ihm zum Bild. Die innere Beglückung des Seherlebnisses und des Schauens machte ihn zu einem nach innen gekehrten Menschen, der jedoch seinen inneren Reichtum nicht für sich behalten wollte, sondern ihn in seinen Bildern an seine Mitmenschen weitergab, denen er durch sein aufrichtiges Wesen zugetan war. Ich denke, mein Vater war ein glücklicher und beglückender Mensch. Oft sagen mir Leute, die ihn gekannt haben: „Es war schön, Ihrem Vater begegnet zu sein.“ Aber auch wenn man ihn nicht gekannt hat, kann man ihm jetzt begegnen in seiner Malerei.“

 

Ein Spaziergang rund um Daxlanden

Start:
Wohnhaus und Atelier August Kutterer
Vorderstraße 14
76189 Karlsruhe-Daxlanden

Rundweg:
Strecke ca. 4km
Dauer ca. 1:00 h - 1:30 h

Zusatzrunde:
Strecke ca. 2 km
Dauer ca. 0:35 h - 0:40 h

 

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