Gebirge, 1960, Mischtechnik auf Papier, 33 x 45,5 cm

Fritz Fröschle

* 22. Oktober 1905 † 15. September 1986

Die stilistische Entwicklung von Fritz Fröschle führte von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion. Dabei ist besonders die Experimentierfreude der späteren Jahre hervorzuheben, die von der Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen der Nachkriegsmoderne geprägt ist. 

Paul Klees Formulierung der „Zwischenwelten“ oder die Frottagetechnik von Max Ernst scheinen ihn inspiriert zu haben.

Vita

  • 1905
  • Friedrich Wilhelm (Fritz) Fröschle
    Geboren am 22. Oktober 1905 in Pforzheim.
    Lehre als Goldschmied bei der Firma Albert Stiess

  • 1920
  • Anfang der 1920er Jahre Besuch der Goldschmiedeschule.

  • 1921
  • Aufnahme in die Kunst- und Kunstgewerbeschule. Nach eigener Aussage erhielt er, „durch besonderen Fleiß und Begabung“ bereits im jungen Alter von nur 16 Jahren die Erlaubnis diese zu besuchen. Fritz Fröschles Lehr- und Studienjahre waren sehr erfolgreich, er erhielt Preise und Belobigungen.  Sein künstlerisches Talent war in diesen frühen Jahren bereits anerkannt.

  • 1939
  • Bis 1939 In den Jahren vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs arbeite er für verschiedene Goldschmiede und Juweliere sowie als Schmuckzeichner u.a. für die Firma Burghard Zaiss und Ludwig Ballin.

  • 1946
  • Rückkehr aus jugoslawischer Kriegsgefangenschaft
    Danach war Fröschle für ein Jahr als freischaffender Kunstmaler, Grafiker und Zeichner tätig.

  • 1948
  • Berufung als Lehrer an der Goldschmiedeschule, dort war Fritz Fröschle bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1970 tätig.
    Mitgliedschaft in der „Zunft Turm“.
    Über Ausstellungen zu Lebzeiten Fröschles liegen keine Hinweise vor.

  • 1986
  • 15. September 1986, Fritz Fröschle verstarb im Alter von 81 Jahren in seiner Heimatstadt Pforzheim.

    1998
    Erste umfassende Ausstellung und gleichzeitig Retrospektive im Brötzinger Pfarrhaus. Dort waren etwa 70 Arbeiten, Gemälde, Aquarelle und Tuschzeichnungen ausgestellt. Das erhaltene Oeuvre ist von 1947 bis in die 1970er Jahre fassbar. 

    Obwohl nur wenige Werke datiert sind lässt sich die Entwicklung anhand des stilistischen Wandels von einer realistischen Wiedergabe bis zu experimentellen Auseinandersetzung der Nachkriegsmoderne und Abstraktion sehr gut nachvollziehen und in verschiedene Werkphasen chronologisch einteilen.

    Bedauerlicherweise gibt es nur wenige Quellen und gesicherte Aussagen zum Leben und Werk von Fritz Fröschle. Es bleibt zu hoffen, dass diese Informationen ergänzt werden können.

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Ausgewählte Arbeiten

Sonniger Märztag, 1947, Aquarell auf Papier, 21 x 30,5 cm  Frühling, 1947, Aquarell auf Papier, 27,5 x 30,5 cm Tal im Schatten,o.J. Öl auf Pappe, 40,5 x 60 cm Ohne Titel, o. J., Aquarell auf Papier, 65,5 x 45 cm Ohne Titel, o. J., Mischtechnik auf Papier, 22 x 38 cm Ohne Titel, o. J., Mischtechnik auf Papier, 35 x 53,5, cm Felswand, 1964, (datiert und bezeichnet auf Passepartout), Aquarell, 37 x 28  cm Ohne Titel, o. J., Öl auf Karton, 44,5 x 63,5 cm (ohne Rahmen) Ohne Titel, o. J., Öl auf Pappe, 54 x 39 cm Unter Wasser, o. J., Mischtechnik auf Papier, 29 x 39 cm Ohne Titel, o. J., Mischtechnik auf Papier, 35 x 53,5, cm Beige gegen schwarz, o. J., Aquarell auf Papier, 34 x 54 cm Dämmerung über den Feldern, o. J., Aquarell, Mischtechnik auf Papier, 28,5 x 40 cm

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