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Käthe Loewenthal

  • * 27. März 1878
  • † 01. Januar 1942
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Käthe Loewenthal

Auf den Spuren von Künstler Bernhard Karl Becker

10/03/2017

Das Atelier sieht aus, als ob Bernhard Karl Becker gerade aufgestanden wäre und den Raum verlassen hätte. Auch 25 Jahre nach seinem Tod legt hier vieles noch Zeugnis ab von seinem Schaffen, lässt die große Vielseitigkeit dieses Künstlers erahnen.

Der Sohn des Malers – Martin Kessler – bietet nun einer Gruppe von PZ-Leser einen exklusiven Einblick in das Schaffen des Künstlers, der gerade mit einer Ausstellung in der Pforzheim Galerie gewürdigt wird. 1899 in Pforzheim geboren, studiert Becker an der Kunstgewerbeschule bei Hildenbrand und Joho, wird im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und verliert durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg fast sein komplettes Werk. Nach der Kriegsgefangenschaft lässt sich Becker in Schwetzingen nieder, gründet eine Familie. Und schafft ein umfangreiches und höchst vielseitiges Oeuvre. Darunter auch eindrucksvolle Bilder des zerstörten Pforzheims, wie die Gemälde „Unsere Schlosskirche“ und „Stadt Pforzheim, 23. Februar 1945“, beide Mitte der 1950er-Jahre entstanden.

Die eintägige Kunstfahrt nach Schwetzingen findet statt im Rahmen des „artandmemory“-Projekts von Regina Fischer. Die Fahrt unter der Leitung der Pforzheimer Kunsthistorikerin startet am Samstag, 25. März, um 8.45 Uhr auf dem Messplatz oder um 9 Uhr auf dem PZ-Hof an der Kiehnlestraße. Neben dem Besuch des ehemaligen Ateliers von Bernhard Karl Becker gibt es einen geführten Rundgang durch Schwetzingen mit Besichtigung seiner Kunstwerke in der Gewerbeschule Schwetzingen und seines Deckengemäldes im Palais Hirsch.

Nach der Freizeit zum Mittagessen steht die Besichtigung des Schlosses Schwetzingen an. Hier wird Martin Kessler führen, der als Junge miterleben konnte, wie sein Vater das Illusionspanorama „Ende der Welt“ restauriert hat. Die Rückkehr ist gegen 19 Uhr geplant.

Die Kosten inklusive Fahrt, Eintritt Schloss und Führung betragen 65 Euro pro Personen. Anmeldung bei der PZ unter Telefon (0 72 31) 933-125.

Autor: Sandra Pfäfflin

Artikel auf pz-news.de

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