August Kutterer

August Kutterer

  • * 05. Juni 1898
  • † 25. September 1954
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August Kutterer

PZ-Leser bei Kunsthistorikerin Regina Fischer

07/05/2014

Eine exklusive Führung durch die Ausstellung mit 13 Arbeiten des an Silvester 2004 gestorbenen Künstlers Wolfgang Kappis und 14 Objekten des 1961 in Bad Kreuznach geborenen und heute in Höfen lebenden Künstlers Eckhard Bausch hat ein knappes Dutzend von PZ-Lesern am frühen Freitagabend im Privathaus der Kunsthistorikerin Regina Fischer genossen.

Fischer, die in ihrem Wohnzimmer zeitgenössische Kunst in ihrem Projekt „artandmemory“ im gemeinsamen Dialog präsentiert, hat PZ-Leser zu zwei Terminen in ihrer Privaträume eingeladen, damit diese einerseits die gezeigten Werke goutieren, andererseits mit den Künstlern oder deren Nachfahren ins Gespräch kommen. „Ich habe nie eine Galerie gewollt“, sagte Regina Fischer, bei der Begrüßung ihrer Gäste, die es aber für sehr reizvoll hält, Kunstliebhaber in ihr Wohnzimmer einzuladen, wo sie mit ihrem Mann „sechs bis acht Wochen lang mit den Arbeiten der ausgewählten Künstler“ lebt. Wichtig sei dabei stets, dass die gezeigten Arbeiten eine angenehme Atmosphäre ausstrahlten und gleichzeitig durch Kraft und Ausdruck bestechen. Solche Arbeiten hat Regina Fischer im Nachlass von Wolfgang Kappis gefunden, der heute weitgehend von dessen Schwiegertochter Angelika Kappis verwaltet wird. Diese ist ihrem Schwiegervater lange Jahre lang auch als Assistentin zu Seite gestanden. Sie stand denn auch den Besuchern zu allen offenen Fragen bezüglich der gezeigten Landschafts- und Blumenbilder sowie Portraits Rede und Antwort, während Eckhard Bausch seine aus Sandstein, Holz oder Beton gestalteten Skulpturen selbst erläuterte. Nicht zuletzt seine aus Lattenholz gefertigten, weiß gestrichenen und archaisch anmutenden Türme, stießen auf großes Interesse. Aber auch die im Betongussverfahren gefertigten Kleinskulpturen fanden viel Beachtung – ebenso die Sandsteinarbeiten, die Bausch in der Schau zeigt. Am 18. Oktober besteht nochmals für PZ-Leser die Gelegenheit, die unter dem Titel „Zeitsprünge“ gezeigten Arbeiten von Kappis und Bausch in Augenschein zu nehmen. Angelika Kappis und Eckhard Bausch werden wieder persönlich anwesend sein.

Autor: rec

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