Hager-und-Heuss

Wilhelm Hager

* 26. Mai 1921 † 14. Oktober 2006

"Das für die Entwicklung Offene, die Freude am Wachstum, verbunden mit Nachdenklichkeit und Rückbesinnung bei aller Dynamik und Vitalität, sind kennzeichnend für Wilhelm Hager."

Ernst Schremmer, in Wilhelm Hager der Bildhauer, Stuttgart 1991.

Vita

  • 1921
  • 26. Mai geboren in Karlsbad (Karlovy Vary, Tschechien).

  • 1935 - 1937
  • Studium an der Staatlichen Fachschule für Porzellan, Karlsbad. 

  • 1935 - 1939
  • Seine künstlerische Ausbildung beginnt früh, mit dem Besuch der Staats-Fachschule für Porzellanindustrie in Karlsbad.
    1937 kommt Hager als Stipendiat an die Hochschule für Bildende Künste nach Weimar zu Walter Klemm, dem früheren Meister der Druckwerkstatt am Bauhaus. 

  • 1939 - 1943
  • Hager wechselt als Werkstudent in die Bildhauerklasse der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin.
    Mitglied der „Ateliergemeinschaft Klosterstraße“ Berlin und dort Schüler von Käthe Kollwitz.
    1941 wird er als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen und bei Charkow schwer verwundet.

  • 1946
  • Wilhelm Hager kommt nach dem Verlust der Heimat über Bamberg schließlich nach Illingen, wo er seine spätere Frau Irmgard Kilian kennen lernt.

  • 1951
  • Lehrtätigkeit an der Volkshochschule Vaihingen/Enz, Pforzheim, Mühlacker u.a.

  • 1951
  • Mit dem, in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen, "Württembergischen Kunstpreis der Jugend" erhält er die erste Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen in der neuen Heimat. 

  • 1953 - 1958
  • Vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach bekommt er den Auftrag verschiedene Nobelpreisträger zu porträtieren. Es entstehen Porträtbüsten bekannter Persönlichkeiten z.B. von Stefan Andres (1954), Hermann Hesse (1954), Thomas Mann (1954), Theodor Heuss (1958). Besonders mit dem Porträt des Bundespräsidenten wird er überregional bekannt. 

  • 1960 - 1962
  • Seit den späten 50er Jahren experimentiert der Künstler mit informeller Malerei und ist Teil eines Künstlerkreises um die Galerie Senatore in Stuttgart. Die Lackbilder der informellen Phase entstehen in dieser Zeit.
    Die Mailänder Galerie Vinciana organisiert in den frühen 60er Jahren Ausstellungen in Mailand, Rom, Florenz, Venedig, Turin, Cannes, Paris, London und New York, mit Hagers informellen Aquarellen. 

  • 1960 - 1985
  • Zahlreiche Aufträge für Denkmäler, Brunnen und Skulpturen im öffentlichen Raum.

  • 1980
  • Verleihung des Kulturpreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft für Bildende Kunst. 

  • 1981
  • Wilhelm Hager erhält die Karlsbad-Plakette für außerordentliche künstlerische Leistungen verliehen.

  • 1997
  • Verleihung der Ehrenprofessur durch die Fachhochschule für Porzellan in Karlovy Valy.

  • 2006
  • Wilhelm Hager verstirbt in seinem Haus in Illingen.

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