Gertrud (Trude) Offner: Weisenblumen, Pastellkreide

Gertrud (Trude) Offner

* 19. April 1921 † 18. Oktober 2008

In der für Trude Offner typischen Nachdrücklich- ja Zähigkeit erarbeitete sie sich Schritt für Schritt den "ihren" Weg in die künstlerische Darstellung. Blumen und Blüten standen für sie schon damals im Mittelpunkt. Erst später widmete sie sich intensiv der Landschaft des Nordschwarzwalds rund um Pforzheim.

Vita

  • 1921
  • Frau Gertrud (Trude) Offner wurde am 19. April 1921 im Hohenlohekreis als 5. von insgesamt 6 Kindern einer gutbürgerlichen Familie geboren. 
    Der Vater war Beamter und die Familie gelangte über verschiedene Stationen nach Pforzheim, das zum Lebensmittelpunkt für Trude Offner wurde.

  • 1939
  • Dort schloss sie während des 2. Weltkriegs enge Freundschaft mit der gut zwanzig Jahre älteren Künstlerin Butz Staib (1899-1978), die nur einige Häuser von ihrer eigenen Wohnung entfernt wohnte. Als deren Wohnung ausbrannte, nahm sie Butz Staib gar für einige Zeit in ihrer eigenen Wohnung auf. 

  • 1945
  • Die enge Beziehung zur Künstlerin Butz Staib brachte sie wohl zur Kunst.
    Zuvorderst war sie aber eine junge tatendurstige und moderne Frau und daher auf eine moderne Tätigkeit focussiert, die sie in dem bedeutenden Technologieunternehmen DODUCO in Pforzheim an der Seite des Firmenchefs Dr. Dürrwächter fand, der sie ihr gesamtes Berufsleben widmete und die sie in viele Teile der Welt führte.
    Trude Offner war von ihrer Tätigkeit begeistert und ging darin ebenso auf wie in ihrer Leidenschft für Photographie und Kunst.
    Befreundet war Trude Offner auch mit dem Pforzheimer Künstler Albert Fessler, der von 1954-1962 Professor an der Akademie in Caracas war und Trude Offner eindrucksvoll als junge Frau portraitierte. 

  • 1970
  • Privat alleinstehend, mit großem Freundeskreis, widmete sie sich umso mehr der Fotografie und der Malerei. Ihre Fotografien umfassen heute über 20 prall gefüllte Umzugskartons, die immer noch auf einen begeisterten Kurator warten. 
    Der Malerei widmete sie sich verstärkt ab Beginn der 70er Jahre, ohne jedoch in ihrer Passion für die Fotografie nachzulassen.
    Unter steter Anleitung ihrer Mentorin Butz Staib und in der für Trude Offner typischen Nachdrücklich- ja Zähigkeit erarbeitete sie sich Schritt für Schritt den - ihren - Weg in die künstlerische Darstellung. Blumen und Blüten standen für sie damals im Mittelpunkt. Erst später widmete sie sich intensiv der Landschaft des Nordschwarzwalds rund um Pforzheim.

  • 2008
  • Frau Trude Offner hinterlässt uns eine Vielzahl von Arbeiten (etwa 1.000 Stück) sowie ihre Fotografien. 
    Sie verstarb am 18. Oktober 2008 in Pforzheim.

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Ausgewählte Arbeiten

Gertrud (Trude) Offner: Schwertlilien, Wasserfarbe auf Papier Gertrud (Trude) Offner: Blumenstrauß, Bleistift, Aquarell auf Papier Gertrud (Trude) Offner: Fingerhut, Aquarell auf Papier Gertrud (Trude) Offner: Wiesenblumen, Wasserfarben

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